Wahrscheinlich bist Du gerade auf der Suche nach einem Kindersitz. Und wahrscheinlich bist du davon schon maximal genervt und verwirrt.
Bei mir war es zumindest so.
Das liegt einfach daran, dass die Auswahl des richtigen Kindersitzes ein extrem wichtiges Thema ist, es einem aber nicht leicht gemacht wird. Gerade die unterschiedlichen Bezeichnungen, Tabellen und Normen verwirren.
Das ging mir auch nicht anders. Deshalb schreibe ich diesen Artikel, um etwas Licht ins Dunkel zu bringen. Wenn Du diesen Artikel bis zu Ende gelesen hast, wirst du mit den unterschiedlichen Bezeichnungen keine Probleme mehr haben.
Fangen wir mit dem Grundlegendsten an. Es gibt zwei Einteilungsarten von Kindersitzen:
- die Normgruppen: alle Hersteller sind verpflichtet, ihren Kindersitz einer solchen Gruppe zuzuordnen. Diese legen aber nur das Gewicht Alter und Größe spielen keine Rolle.
- i-Size: Im europäischen Markt werden außerdem aufgrund der Kindersitz-Norm ECE R 129 auch I-Size zugelassen. Diese bezieht sich allerdings nur auf die Größe des Kindes.
Beide Normen beziehen sich also nur auf ein Merkmal und bieten eine grobe Einteilung. Da Kinder aber ganz unterschiedlich sind, solltest Du Dein Kind vor der Suche nach einem passenden Kindersitz vermessen und wiegen. So weißt du, wonach du dich orientieren musst.
Hier noch eine Übersicht über die beiden Einteilungen:
Normgruppen
Gruppe | Gewicht |
---|---|
Gruppe 0 | 0 bis 10 Kg |
Gruppe 1 | 9 bis 18 Kg |
Gruppe 2 | 15 bis 25 Kg |
Gruppe 3 | 22 bis 36 Kg |
i-Size
i-SIze | Größe |
---|---|
i-Size Phase 1 | 40 bis 105 cm |
i-Size Phase 2 | 100 bis 150 cm |
i-Size Phase 3 | 40 bis 105 cm (diese Gruppe gilt für Produkte, die mit dem Fahrzeuggurt befestigt werden.) |
Licht im Dunkeln?
Hoffentlich konnte ich mit diesem Artikel – wie versprochen – etwas Licht ins Dunkel bringen und Du weißt nun besser, wie man Kindersitze einteilen und gruppieren kann. Eine noch etwas ausführlichere Zusammenstellung findest du HIER.
Am Ende gilt aber immer: Der Kindersitz sollte nicht zur Norm, sondern zu deinem Kind passen. Eine Probefahrt im eigenen Auto (natürlich mit Kind!) ist hierbei der einfachste Weg herauszufinden, ob der Sitz passt.
Danke für die tolle Vorstellung. Sehr interessant.