FAQ

Was ist ein Reboarder?

Ein Reboarder ist ein rückwärts gerichteter Kindersitz. Kinder werden darin also entgegen der Fahrtrichtung transportiert.

Warum sollte ich einen Reboarder kaufen?

Verschiedene Untersuchungen zeigen, dass dies die sicherste Art ist Kinder im Auto zu transportieren. Bei einem Reboarder-Kindersitz verteilen sich die Aufprallkräfte bei einem Unfall über den gesamten Rücken des Kindes, ohne dass dabei die Wirbelsäule oder der noch überproportional großen Kopf des Kindes isoliert belastet werden. Da die häufigste Unfallart Frontalunfälle sind, wird das Kind gleichmäßig in den Kindersitz gedrückt und die Kräfte so absorbiert.

Gibt es Alternativen zu Reboardern?

In Punkto Sicherheit eigentlich nicht. Sowohl der ADAC als auch Stiftung Warentest testen regelmäßig Kindersitze und Reboarder schneiden dabei immer besonders gut ab. Wer aus welchen Gründen auch immer keinen Reboarder kaufen möchte, findet mit einem Kindersitz mit Fangkörper eine gute Alternative.

Wie wird ein Reboarder befestigt?

Die allermeisten Reboarder-Kindersitze werden mittels Isofix an der Karosserie das Autos befestigt. Außerdem gibt es Modelle, die mit Hilfe des Gurtes angeschnallt werden. Für den optimalen Schutz erfolgt eine weitere Sicherung an den Laufschienen des Vordersitzes.

Was kostet ein Reboarder?

Die Preise variieren stark. Die meisten Modelle kosten zwischen 200 und 400 Euro.

Ab wann sollte man einen Reboarder verwenden?

In aller Regel werden Neugeborene in Babyschalen im Auto transportiert. Diese können bis circa 9 Kilo verwendet werden. Diese Schalen sind auch eine Art Reboarder, denn das Baby liegt hier ebenfalls rückwärtsgewandt in der Schale. Allerdings wird dann als nächster Kindersitz meist direkt ein nach vorne gerichtetem Modell gekauft. Ein Reboarder sollte hier eine Zwischenstufe bilden.

Wie lange sollte mein Kind in einem Reboarder-Kindersitz transportiert werden?

Die i-Size-Regelung schreibt einen Mindestzeitraum von 15 Monaten vor. Fachleuchte empfehlen aber, dass man Kinder mindestens bis zum zweiten Lebensjahr in einem Reboarder transportiert. Neuere Studien raten sogar diesen Zeitraum bis zum vierten Lebensjahr zu erweitern.

Wird dem Kind nicht schlecht, wenn es rückwärtsfährt?

Könnte man meinen. Ist allerdings falsch. Die allermeisten Kleinkinder sind das Rückwärtsfahren schon von der Babyschale gewöhnt. Auch wird Dein Kind bestimmt auch rückwärts im Kinderwagen gefahren. Es ist es also gewöhnt. Außerdem kann man in einem rückwärtsgewandten Kindersitz Punkte viel besser fixieren, was Übelkeit auch verhindert.

Welchen Reboarder soll ich kaufen?

Diese Frage ist natürlich nicht einfach zu beantworten. Um Dir aber ein bisschen zu helfen, haben wir diese Seite erstellt. Hier kannst du Dich unabhängig und kompetent informieren. Auf jeden Fall musst Du vor dem Kauf die Befestigungsmöglichkeiten in Deinem Auto prüfen, Größe und Gewicht Deines Kindes kennen und Den Budget abstecken. Mit diesen Informationen ist die Suche nach dem perfekten Reboarder gar nicht mehr schwer.